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Antwort:
Hallo,
nun, ich denke mal fast, das schlechte
Gefühl, das Du nach dem Orgasmus hast, rührt
daher, dass mit dem Orgasmus die ganze sexuelle Spannung
von Dir abfällt.
Viele Leute malen sich z.B. während der Selbstbefriedigung
die wildesten Sachen aus oder schauen sich einen Pornofilm
an und direkt nach Ende des Orgasmus finden sie sowohl
ihre Gedanken als auch den Porno total ätzend.
Ich kenne auch Leute, die schämen sich für
die Phantasien, die sie haben. Aber halt immer erst
direkt nach dem Orgasmus. Das scheint ein generelles
Problem von Selbstbefriedigung zu sein.
Währenddessen fühlt man sich supergut und
quasi in einer anderen Welt, und hinterher ist die Welt
wieder so, wie sie vorher war. Was man dagegen tun kann,
weiß ich leider auch nicht. Vielleicht versuchst
Du einfach, Dir bewusst zu machen, dass entspannt und
befriedigt nicht gleichbedeutend mit "schlecht"
ist. Natürlich ist der Zustand der Erregung schöner,
aber hinterher ist ja auch nicht schlecht.
Genieße ganz bewusst die Entspannung, die Dir
eine solche Selbstbefriedigung bringt.
Feuchte Träume sind leider peinlich, zumal, wenn
man wie Du, so nehme ich zumindest an, noch bei den
Eltern wohnt.
Ich habe vor einiger Zeit wegen einer ähnlichen
Frage sämtliche Bücher und das ganze Internet
durchstreift auf der Suche nach der Antwort, warum man
feuchte Träume hat.
Der relativ einhellige Tenor war, dass diese nächtliche
Ejakulation nicht etwa mit erotischen Träumen zusammen
hängt, sondern einfach ein Zeichen von sexueller
Reife und Manneskraft ist, Du näherst Dich ja im
Moment quasi dem Höhepunkt der Potenz.
Und abstellen kann man das nicht, sollte man auch nicht,
das wäre dann in anderen Momenten ein wenig unpassend
;-))
Es tut mir leid, dass ich Dir hier
keine Patentrezepte geben konnte, aber wünsche
Dir trotzdem ein schönes Wochenende.
Viele Grüße - Michelle |